Was krabbelt denn da? – Zecken

Aktuelles Tiermedizin
von Mag. Katharina Spörk
Veröffentlicht am: 04.04.2022 15:09, zuletzt aktualisiert am: 18.05.2022 17:29

Was krabbelt denn da? – Zecken

Was krabbelt denn da? Ist eine Reihe von Blog-Beiträgen in denen wir Ihnen die häufigsten unerwünschten „Mitbewohner“ unserer Haustiere vorstellen möchten. In diesem Beitrag geht es um Zecken.

Zecken gehören zu den Milben. Die häufigste Art, die wir auf Hunden und Katzen finden ist Ixodes ricinus (Gemeiner Holzbock). Auch andere Arten wie z.B. Rhipicephalus und Dermacentor kommen vor.

Alle Zeckenarten ernähren sich vom Blut von Wirbeltieren.

Zecken besitzen an ihrem vorderen Beinpaar ein spezielles Sinnesorgan, das Haller-Organ, mit dem sie Ihre Wirte aufspüren können.

Der gemeine Holzbock z.B. klettert auf eine Pflanze, einen Grashalm usw. streckt die vorderen Beine von sich und legt sich auf die Lauer. Wenn ein potenzieller Wirt ihn berührt, hält er sich an ihm fest.

In den meisten Fällen verläuft der Befall mit Zecken bei unseren Haustieren ohne auffällige Symptome. Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, Entzündungen der Haut können bei manchen Tieren auftreten.

Zecken können jedoch auch ernstzunehmende Krankheitserreger übertragen. Deshalb ist eine gute Prophylaxe besonders wichtig.

Babesiose, Borreliose und FSME sind nur einige Beispiele für Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden.

Vereinzelte am Tier gefundene Zecken sollten sofort und vollständig entfernt werden. Die Entfernung sollte rein mechanisch erfolgen (ohne Hilfsmittel wie z.B. Öl). Am einfachsten geht es mit speziellen Zeckenzangen oder Pinzetten.

Wenn das Entfernen zuhause nicht möglich ist, lassen Sie die Zecke von Ihrem Tierarzt entfernen.

Für die Prophylaxe und Behandlung von Zeckenbefall gibt es verschiedene Präparate. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, welches Mittel für Ihr Tier am besten geeignet ist.




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